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25 Jahre Bruch­haus Optik & Akustik

Seit einem Vier­tel­jahr­hun­dert steht Bruch­haus Optik & Akustik für Qua­lität, Inno­va­tion und per­sön­li­chen Ser­vice. Zum 25-jäh­rigen Jubi­läum werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und spre­chen mit Michael Bruch­haus, dem Men­schen, der Bruch­haus Optik & Akustik zu einem festen Bestand­teil in unserem Veedel gemacht hat.

Was hat Sie vor 25 Jahren moti­viert, Bruch­haus Optik & Akustik zu gründen, und welche Vision hatten Sie für Ihr Unter­nehmen?

Nach einigen Jahren in der Augen­optik als Geschäfts­führer und später Teil­haber in einer GmbH in der Nähe von Köln war mir klar, dass ich ein eigenes Geschäft eröffnen muss. Meine Vision war ein Laden­lokal in einem leben­digen Viertel mit kul­tu­rellen Ange­boten. Kon­zerte, Lesungen und Ver­nis­sagen schwebten mir vor, um meinen Kund*innen auch auf einer anderen Ebene zu begegnen.

Das Viertel war schnell gefunden. Köln-Sülz – in dem ich vor über 60 Jahren das Licht der Welt erblickte. Die Men­schen in Sülz sind so lie­bens­wert, gesellig und kunst­affin, dass ich dort sehr schnell Fuß fasste und mein Geschäft sich sehr gut ent­wi­ckelte.

Mein Anliegen war es schon immer, Men­schen zu bewegen: im Herzen, im Bauch und mit einer schönen Brille oder ein­fach nur beim Zuhören.

Können Sie uns von einigen bedeu­tenden Mei­len­steinen in der Geschichte Ihres Unter­neh­mens erzählen?

Von der ersten Stunde an nach meiner Geschäfts­grün­dung war ich Mit­glied im Kölner Kunst­salon. Als Gast­geber bei „Musik in den Häu­sern der Stadt“ sowie später auch bei „Lite­ratur in den Häu­sern der Stadt“ habe ich meine Kund*innen im Geschäft zu den Ver­an­stal­tungen als Gäste emp­fangen.

Bald schon hatte ich drei Mit­ar­beiter, und die Nach­fragen nach schönen Brillen wurden immer größer. Zu den Brillen haben wir kurze Zeit später auch Kon­takt­linsen ange­passt.

Nach ein paar Jahren wurde das Laden­lokal zu klein. Doch wir hatten Glück und mussten nicht umziehen, son­dern bekamen die Mög­lich­keit einer Erwei­te­rung im glei­chen Gebäude. Dort ent­stand ein großes Kon­takt­lin­sen­studio und später auch ein Hör­akus­tik­studio. Die Ein­füh­rung der Hör­akustik ist nun auch schon zehn Jahre her. Wir feiern dieses Jahr also gleich zwei Jubi­läen.

Bruch­haus ist bekannt für seine inno­va­tiven Lösungen in Optik und Akustik. Was macht Ihr Angebot beson­ders, und wie halten Sie Schritt mit den tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lungen?

Bei der Aus­wahl einer Bril­len­kol­lek­tion haben mein Team und ich einen sehr hohen Anspruch. Es muss alles stimmen. Ein Pro­dukt muss uns auf allen Ebenen über­zeugen, erst wenn es für uns ins­ge­samt rund ist, können wir es unseren Kun­dinnen und Kunden mit bestem Gewissen anbieten. Ich denke, die Beson­der­heit unseres Ange­botes besteht darin, dass unsere Kun­dinnen und Kunden das Bewusst­sein ver­stehen, mit dem wir ein Pro­dukt aus­ge­wählt haben.

Obwohl die tech­ni­schen Inno­va­tionen immer schneller fort­schreiten, ist es uns gelungen, die Wich­tigen zu inte­grieren und immer wieder zu reagieren, wenn es etwas Neues gibt. Das liegt daran, dass ich wäh­rend all der Jahre meinen Beruf immer aus Lei­den­schaft betrieben habe. Das moti­viert mich auch, neuen Trends zu folgen und mit meinem Team umzu­setzen.

Zudem habe ich so viele tolle Men­schen in Sülz ken­nen­ge­lernt, die mich nach wie vor moti­vieren.

Per­sön­liche Bera­tung und Kun­den­ser­vice stehen bei Bruch­haus Optik & Akustik im Vor­der­grund. Wie gewähr­leisten Sie, dass jede*r Kund*in sich ver­standen und gut betreut fühlt?

Mein Team und ich sind Optiker und Akus­tiker aus Lei­den­schaft. Dieses Gefühl geben wir im Bera­tungs­ge­spräch an unsere Kund*innen weiter. Das sorgt für Ver­trauen. Wir prä­sen­tieren ihnen alle Mög­lich­keiten und geben gezielte Emp­feh­lungen ab. Wir möchten, dass sich die Kundin oder der Kunde vor uns mit ihrer oder seiner Brille gut fühlt. Es ist unser Ziel, das eigene Wohl­be­finden anzu­spre­chen und nach außen zu tragen.

Sie sind fest im Veedel ver­an­kert. Welche Rolle spielt die Gemein­schaft für Bruch­haus Optik & Akustik, und wie enga­gieren Sie sich lokal?

Eine gute Gemein­schaft hat einen hohen Stel­len­wert für Bruch­haus Optik & Akustik. In der Ver­gan­gen­heit sind sehr viele schöne Events im Viertel pas­siert, die wir mit­ge­stalten durften: unter anderem die Kunst im Carrée, Stra­ßen­feste, Lese­pate in der Grund­schule auf der Ber­ren­ra­ther Straße sowie Ver­nis­sagen, Lesungen und viele Kon­zerte in meinem Laden.

Mit Blick auf die Zukunft: Welche Pläne und Visionen haben Sie für die nächsten Jahre von Bruch­haus Optik & Akustik?

In der Zukunft werden wir als Augen­op­tiker mehr denn je gefor­dert sein, die immer älter wer­denden Brillenträger*innen mit den modernsten Geräten zu kon­trol­lieren, um dann alters­be­dingte Ver­än­de­rungen im Auge fest­zu­stellen und gege­be­nen­falls an die Augen­ärztin oder den Augen­arzt zu ver­weisen. Genauso bei den Kin­dern die pro­gres­sive Kurz­sich­tig­keit zu stoppen.

In der Hör­akustik möchten wir uns gut auf unsere gesund­heits­be­wussten und immer jünger wer­denden Kun­dinnen und Kunden vor­be­reiten. Eine prä­zise Fer­ti­gung und den­noch die zügige Lie­fe­rung einer indi­vi­du­ellen und maß­an­ge­passten Hör­lö­sung steht im Fokus. Durch zum Bei­spiel eigene Fer­ti­gung der Ankopp­lung von Hör­sys­temen, mit­hilfe des inno­va­tiven 3‑D-Druck-Ver­fah­rens, sind vor allem Son­der­lö­sungen mög­lich, damit wir Men­schen mit dif­fi­zi­leren Schwer­hö­rig­keiten noch gezielter helfen können.

Haben Sie eine beson­dere Anek­dote oder ein Erlebnis aus den letzten 25 Jahren, das Ihnen beson­ders am Herzen liegt?

Da gab es einen TV-Dreh zu „make my day“ mit einer Mit­ar­bei­terin, die unbe­merkt einen ganzen Tag mit ver­steckter Kamera gefilmt wurde. Es pas­sierten kuriose Sze­na­rien durch selt­same Kunden, die in Wirk­lich­keit eine schau­spie­le­ri­sche Best­leis­tung abgaben. Bis am Abend das Geheimnis gelüftet wurde und meine Mit­ar­bei­terin eine tolle Reise gewann.

(Im Laden spielte eine vier­köp­fige Band bra­si­lia­ni­schen Jazz. Es war ein sehr lauer Som­mer­abend, und wir hatten die Ein­gangstür geöffnet. Nach einer Weile blieben immer mehr Men­schen vor dem Laden stehen und fingen an zu Tanzen, genau wie die Gäste im Laden. Natür­lich habe ich alle, die draußen waren, ein­ge­laden, mit­zu­feiern. Es wurde ein unver­ges­sener Abend.)

Das waren nur zwei von unzäh­ligen Erleb­nissen, auf die ich gern zurück­blicke.

Was würden Sie Men­schen raten, die dar­über nach­denken, ein eigenes Geschäft im Bereich Optik und Akustik zu eröffnen?

Nimm dir Zeit und suche dir ein Viertel, wo du dich selber wohl­fühlst. Dann plane und visua­li­siere dein zukünf­tiges Geschäft in allen Details. Hole dir Rat­schläge von erfah­renen Men­schen und glaube an dich!

Zum Schluss: Gibt es jemanden, dem Sie beson­ders danken möchten, oder etwas, das Sie Ihren Kund*innen und/oder den Sülz-Klettenberger*innen sagen möchten?

Natür­lich möchte ich meiner Familie danken, die mir in der ganzen Zeit mit Rat und Tat zur Seite stand und immer noch steht. Ein großer Dank geht an unsere Kun­dinnen und Kunden, die uns schon so lange ihr Ver­trauen schenken und uns immer wieder bestä­tigen, dass wir vieles richtig machen. Ein großer Dank geht auch an mein ganzes Team, denn nur mit so einer tollen Mann­schaft kann das alles funk­tio­nieren.

www.bruchhaus-optik.de

05.2024 // Redak­teur: Ralf Mar­tens, Fotos: Bruch­haus Optik & Akustik, Lau­rence Cha­t­aigne

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